Mittwoch, 12. August

Im vergangen Jahr waren es noch ein paar wenige Kontrollschleusen, in diesem Jahr 40 an der Zahl.  Die Kontrollen müssen sein um auch wirklich dafür zu sorgen, dass das Glasverbot eingehalten wird. Die Festivalbesucher konnten richtig feststellen, dass sich die Autoschlange deutlich schneller als im vergangen Jahr aufs Festivalgelände zu bewegte. Nur wunderte es einige, denn die offizielle Öffnung der Campground Tore sollte erst um 10.00 Uhr sein. Aber der viertel Campingplatz war um 9.00 Uhr schon besetzt. Die ersten Zelte und Pavillons standen schon.
Die Koordination unter den Ordnern die als Einweiser am Campingplatz tätig waren, hätte besser sein können. Einige Ordner, die Herr der Lage werden wollten, begegneten den Besuchern leider unfreundlich. So ließen nicht mal zwei zusammengehörige Autos nebeneinander campen. Die Einlasschleusen Top Lösung des Anfahrtsproblem, allerdings Campingplatzbefüllung ist noch ausbaufähig. Aber das engagierte Veranstalterteam um Hr. Ostertag wird sich da bestimmt fürs nächste Jahr was einfallen lassen.
Viele Probleme die im Forum der Website angesprochen wurde, wurden ja umgesetzt. Bereits ab 16 Uhr begannen Bands im Partyzelt zu spielen. An diesem Abend fand zudem auch der traditionelle Newcomer-Wettbewerb statt. Bei dem sich die Band „Second Relation“ durchsetzen konnte.

Summer Breeze Bühnenbereich

Summer Breeze Bühnenbereich

Donnerstag, 13. August

Als Früh die meisten aus ihren Zelten gekrochen waren, begann es zu regnen. Aber das Wetter wurde mit der Zeit besser, und so füllte sich langsam das Gelände vor den beiden Bühnen. Einige hüpften und stampften mit ihren Gummistiefeln über die Wege des Geländes. Die Gewinner Band „Second Relation“ hatte das Vergnügen, das Festival am Donnerstag offiziell eröffnen zu dürfen.
An diesem Tag durften die Besucher noch eine Neuerung entdecken. Der Bodenbelag sorgte schon für etwas Verwunderung weshalb man da ausgerechnet Steine nehmen musst von denen manche einen Durchmesser von 10 cm hatten. Extrem gefährlich, vorallem für die Stagediver die sich bei einem Sturz auf Steine verletzten hätten können. Aus Sicht des Veranstalters sicherlich eine gute Lösung um Strohschlachten wie im vergangen Jahr zu unterbinden, zudem konnte der Platz jeder Witterung trotzen.
Wenn man Glück hatte, konnte sich bei Metal.de ein T-Shirt ergattern. Im Gegenzug musste man das T-Shirt gleich anziehen.

Freitag, 14. August

Schon in den frühen Morgen Stunden pilgerten einige Metalhead nach Illenschwang. Dort wurde an Gaststätten ein reichliches Frühstück und Mittagessen für wenige Groschen geboten. Bei warmem angenehmem Wetter machte sich die meist schwarz gekleidete Menge in den Mittagsstunden wieder auf in Richtung des Festivalsgeländes.
Freitagabends hatten die Feuerwehrler auch wieder was tu tun, an einigen stellen konnte man in der Dämmerung Rauch über dem Zeltplatz entdecken. Die Feuerwehr war gleich zur Stelle. Da stellte sich heraus, dass es sich um Grillvernarrte handelte die ihren Grill anzündeten und ein wenig zu viel Papier verwendet hatten. Im Laufe des Freitags wurde von einem Flugzeug aus die Luftbilder fürs Plakat geschossen.

Stagediver bei Equilibrium

Stagediver bei Equilibrium

Samstag 15. August

Früh um ca. 7.00 Uhr konnte man es in den Zelten kaum noch aushalten vor lauter Hitze. Gut, dass da Illenschwang einen Badeweiher direkt neben dem Festivalgelände hatte. Schon in den Morgenstunden konnte man da einige antreffen, die eine Abkühlung brauchten. Durch die Unachtsamkeit mancher Besucher waren natürlich mal wieder die Malteser gefordert. Von Hand bis Fußverletzungen, alles war dabei.
Die Nacht der Nächte mit der schon fast legendären Metal Hammer Party ab 1 Uhr, welche sich über 3 Stunden im Partyzelt erstreckte. Die Kultparty bildete einen gelungenen musikalischen Abschluss des Summer Breeze 2009.

Sonntag 16. August

Tag der großen Abreise. Die ganze Nacht waren Autos zu hören, die über den Campingplatz rollten und die Heimreise antraten. Andere wiederum ließen den Abreisetag gemütlich angehen, frühstückten noch einmal ordentlich, um gestärkt die Heimreise antreten zu können. Die meisten Food und Nonfood Stände waren schon wieder abgebaut. Lange Schlangen bildeten sich an der Dosenrückgabe, welche wieder mal nur das Bier 5,0 entgegennahmen.
Andere standen Schlange, um endlich ihren Müllsack abgeben zu dürfen.  Wieso das so war fragten sich wohl die meisten. Kurz um, gegen einen vollen Müllsack wurde ein Poster mit einer Luftaufnahme des Festivalgeländes und Campingplatzes ausgehändigt. Genialer Schachzug von den Veranstaltern, um die Müllmengen auf dem Campground geringer zu halten. Im dritten Jahr in Folge erwies sich dies als ein voller Erfolg. Das Silo füllte sich recht  zügig. Die Polizei-Kontrollen hielten sich auch in Grenzen. Am Straßenrand konnte man einen älteren Bus entdecken, welcher wohl bei diesen Strapazen bis an seine Grenzen gefahren wurde.

Sonstiges

Wohin mit den ganzen abgenommenen Lebensmitteln? Glasbehältnisse, die bei den Kontrollen in den Einlassschleusen den Benutzern abgeknüpft wurden, wurden mit einem beladenen Sprinter zum Dinkelsbühler Tisch (karitative Einrichtung in Dinkelsbühl) gebracht. Die Veranstalter wollten wie in den Jahren zuvor auch, Bedürftigen diese Lebensmittel weiter reichen. Des einen Laster ist des andren Freud.

Die Videoleinwand wurde als Top-Erneuerung bei den Gästen angesehen. Besucher die nicht zum ersten Mal dort waren schwärmten schon fast davon, weil sie in den letzten Jahren von weiter hinter kaum was gesehen hatten was auf der Bühne so vor sich ging. Die 40qm große Leinwand befand sich wie schon angekündigt zwischen der Main und Painstage. Einige waren begeistert, sogar vom Campingplatz aus dem Geschehen auf den Bühnen folgen zu können.

Ordner im Bühnengraben

Ordner im Bühnengraben

Die Food und Nonfood Meile war größer denn je. Vom Dresdner Handbrot bis Pizza war für fast jeden Geschmack etwas dabei. Bei den Getränken herrschte ein reichliches Angebot von Schnaps „Ficken“ bis „Jägermeister“ aber auch für die Fahrer war mit Cola, Wasser einiges zu finden.

Der frühe Vogel fängt den Wurm heißts ja so schön. So war es auch in diesem Jahr mit den „Summer Breeze“ T-Shirts. Schneller als je zu vor waren die T-Shirts weg. Glücklich schätzen durften sich die, die gleich zu Beginn des Festivals Mittwoch bzw. Donnerstag, eines ergatterten. Sonst hatten die meisten Pech und ihre Größen waren schon vergriffen.

In diesem Jahr gab es zudem noch eine vierte Bühne die „Pueblo Stage“. Der Zigaretten Hersteller Pueblo ein Bayrisches Mittelständisches Unternehmen, brachte gleich ne ganze Bühne mit. Auf dieser gaben die Bands in den Umbaupausen der Partystage ihr Bestes. Bei einigen Besuchern wurde allerdings mit den Bands, die dort auftraten, nicht ganz der Geschmack getroffen.

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