New Black im Interview

The New Black, Hardrock – Band aus Würzburg mit starker Fanbase in Franken, kann auf ein erfolgreiches Jahr

The New Black, Hardrock – Band aus Würzburg mit starker Fanbase in Franken, kann auf ein erfolgreiches Jahr zurück blicken – obwohl das Jahr noch nicht mal zu Ende ist. Nachdem das Jubiläumskonzert zum 10jährigen Bestehen der Band, das „Blackfest“ im Januar in Schweinfurt schon ein voller Erfolg war, ging es beim diesjährigen Summer Breeze genauso weiter. Gleich zweimal durften die Jungs um Sänger Markus Hammer die Bühne entern. Während beim „regulären“ Gig bekannte Freunde und Weggefährten der Band mit dabei waren, handelte es sich beim zweiten Auftritt um eine Akustik – Session. Bereits beim „Blackfest“ konnten neben Markus Hammer Christof Leim (Gitarre), Fabian Schwarz (Gitarre), Günter Auschrat (Bass) und Philipp Klinger (Drums) musikalisch zeigen, was in ihnen steckt – und das auch ohne Verstärker. Ein leichtes für die Vollblutmusiker, die mittlerweile vier Alben schon aufgenommen haben, bei Volbeat, Alter Bridge und AC/DC im Vorprogramm waren und auch so manches Festival bestritten.

Wir haben mal bei Bandmitbegründer Christof Leim nachgefragt, wie er sich den Erfolg von „The New Black“ erklärt, wie es bei den Jungs musikalisch weitergeht und was sonst noch so auf der To – Do Liste steht!

Burnout-Events: Euer Summer Breeze Gig war ja ein doppelter Erfolg. Wie kam es zu den 2.Gigs und Auftritten von Weggefährten wie Vito von JBO und Brenners? War das von langer Hand geplant oder eher ein Special fürs Summer Breeze?

Christof: Die Summer Breeze-Doppelshow mit Gästen haben wir uns als Special ausgedacht, und zwar aus mehreren Gründen. Erstens beenden wir damit den „A Monster Life“-Zyklus, das heißt, wir spielen weniger live und arbeiten stattdessen an der nächsten Platte. Zweitens kam so das Engagement überhaupt zustande: Das Breeze wird 20 dieses Jahr, wir werden 10, da haben wir uns mit dem Veranstalter was Besonderes ausdenken wollen. Und deshalb war das auch tatsächlich von langer Hand geplant, vor allem die Gäste. Die Akustikshow haben wir zusätzlich angeboten, nachdem das beim Blackfest, unserer Jubiläumssause im Januar in Schweinfurt, so gut geklappt hat.

Burnout-Events: Besonders eure Akustik Show wird ja sehr gut angenommen – sei es beim Blackfest oder jetzt auf den Breeze. Was zeichnet so eine Akustik – Show aus? Bedarf es da einer besonderen Vorbereitung? Wie ist da die Chemie zwischen Publikum und Band? Ist es anders als beim normalen Rock Gig?

Christof: Akustikshows sind – naturgemäß – ruhiger, fast schon entspannter. Das gibt eine andere Atmosphäre, und weil es so neu ist für uns, auch tatsächlich eine andere Chemie zwischen Band und Publikum. Das hat man insbesondere beim Breeze gemerkt: Die Stimmung war entspannt und sehr freundschaftlich. Da war wohl ein bisschen Liebe im Raum.  Da wir die Songs anders geschrieben und 1000x anders gespielt haben, bedarf ein Unplugged-Gig tatsächlich einer besonderen Vorbereitung. Wir müssen ein paar Sachen um arrangieren, und es funktioniert auch nicht jede Nummer.

Burnout-Events: Obwohl ihr ja als Würzburger Rockband aufgeführt wird, aber einige von euch ja trotzdem weiter entfernt wohnen, seid ihr eher selten in Franken bzw. waren die Gigs in letzter Zeit rarer. Wie kams? Soll sich das (hoffentlich) in Zukunft ändern?

Christof: Wir haben einfach weniger Gigs gespielt. Die Tour zum Album war 2016, danach gab’s vor allem ein paar Festivals. Ändern wird sich das, wenn das fünfte Album fertig ist… Wir wollen uns da nicht verzetteln, denn das hat in der Vergangenheit einfach nix gebracht.

Burnout-Events: Obwohl es euch noch nicht solange gibt, habt ihr schon viele Festivals gespielt, wart auf Wacken, Vorband von AC/DC. Wo würdet ihr noch gerne auftreten bzw. mit wem?

Christof: Da kann ich jetzt alle großen Namen aufführen, und die sind bei den fünf Musikern sogar unterschiedlich. Das heißt: Support für Metallica etc. würde ich machen, und wenn ich die Bühne kriechen muss. Aber es wäre cool, einige der größeren eigenen Shows zu wiederholen. Oder besondere Shows zu machen wie das Blackfest Festivals im Ausland würden mir gefallen. Oder mal Gigs außerhalb der harten Rockszene.

Burnout-Events: Was steht momentan bei The New Black an? Dürfen die Fans auf eine neue CD hoffen?

Christof: Wir machen uns langsam an die Ideensammlung für die fünfte Platte. Das heißt: Ja, darauf dürfen die Fans hoffen. Dauert aber noch ein bisschen.

Burnout-Events: …und vielleicht auf eine Release -Tour durchs Land??

Christof: Das ist der Plan. Ich würde bis dahin aber nicht die Luft anhalten… Obwohl: Vielleicht machen wir ja mal was ganz anders und es geht schneller. Mal schauen, wir werden sehen.

Burnout-Events: Du als Chef der Band hast ja durch deine musikalische sowie journalistische Karriere schon viele Bands kommen und gehen sehen – Was macht The New Black so besonders? Die Bandmitglieder, die Fans oder einfach das ganze Package? Oder was ganz anderes?

Christof: Ich bin nicht wirklich der Chef, eher der Organisator und manchmal Antreiber, vielleicht auch der mit der „Vision“ für die Band und den Sound. Deshalb sehe ich naturgemäß etwas Besonderes in The New Black, ganz klar. Wäre sonst ja auch doof, nicht wahr? Haha. Besonders macht uns die Tatsache, dass wir nicht einfach Krachmusik machen, denn die Songs sind schon qualitativ und handwerklich ganz clever, finde ich, und nicht ganz „1000x gehört“, ohne freakig zu sein. Ich finde, wir sind als Paket, als Musiker tatsächlich ganz gut. Und als Typen halt relativ dramafrei und realistisch, weil wir das schon so lange machen. Vor allem aber sind wir nicht verkrampft: Es geht um die Musik. Und wenn bei Album Fünf etwas anderes rauskommt, dann ist das ebenso.

Burnout-Events: Wo wollt ihr euch in den nächsten 10 Jahren sehen? Beim Blackfest, Part 2?

Christof: Dann sind wir aber schon alt! Wir dann eher ein Bluesjam im Sitzen, glaub ich. Haha. Ich bin fast sicher, dass ich in zehn Jahren immer noch Musik mache oder auf Bühnen stehe (bzw. sitze). Was bis dahin mit TNB passiert ist, halte ich für eine interessante Frage. Mindestens werden wir uns drüber freuen, was wir in zehn Jahren auf die Beine gestellt haben. Ich bin stolz auf jede Platte und jede Show.

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