„Einfach der Hammer was Florian N. hier auf die Beine gestellt hat“, ließen einige Besucher des METAL FORCE Festivals in Gerolzhofen verlauten. Vereinzelte Besucher machten sich sogar aus dem etwas weiter entfernten Österreich auf den Weg nach Gerolzhofen, um BLACK MESSIAH auf dem METAL FORCE live erleben zu können. Andere Besucher, die zuvor noch nicht im Geodrom zu Gast waren, waren von der Atmosphäre total begeistert. Der kleine, gemütliche Indoor-Biergarten sorgte schon mal für das passende Flair. Die Hamburger und Hotdogs überzeugten ebenso. Das rauchfreie Geodrom war auch ein Plus für die ganzen Nichtraucher. Den Rauchern wurde vor dem Geodrom Platz zum Rauchen zur Verfügung gestellt. Besucher hatten die Möglichkeit, sich vor Ort mit Rüstung, Helm und Schwert zu versorgen. An einem Stand wurden Rüstungsteile wie auch Schmuck und andere schöne Dinge angeboten.

Musiker erzählten, dass es kaum ein Festival gibt, bei welchem so gut für ihr leibliches Wohl gesorgt worden war wie beim METAL FORCE. Nur eines gab’s zu bemängeln – die Securities sollten beim nächsten Mal etwas freundlicher sein. Schon jetzt wird auf der Veranstalterwebsite angekündigt, dass im nächsten Jahr wieder ein Festival stattfinden wird, dann allerdings unter anderem Namen. Es soll jedenfalls heftiger als in diesem Jahr werden, Nackenschmerzen inklusive. Planungen sind schon am Laufen. Wir wünschen Florian N. viel Erfolg für die Zukunft, auf alle Fälle weiter so. So ist er auf dem richtigen Weg.

Thorondir (Bayern)

Thorondir

Thorondir

Die Epik Pagan Metaller von THORONDIR betraten die Bühne und begrüßten zugleich die schon anwesenden Besucher im Geodrom. Sie hätten nicht gedacht, das bei Ihnen schon so viele Zuhörer anwesend wären. Das dürfte wohl auch am attraktiven Bandangebot liegen, welches Florian N. in diesem Jahr hier auf die Beine gestellt hat.

THORONDIR, die Band, die dem Publikum im wahrsten Sinne des Wortes richtig einheizte. Während ihres Gigs begann Sänger Kevin mit einigen Feuerspuckeinlagen. Das bayerische Sextett spielte mit Songs wie „Die Ruhnensage“ so richtig auf. Die Jungs von THORONDIR spielten vorrangig Songs vom aktuellen Album „Düsterwald“. Ihre Songs sind folkig gespickt mit melodischen Keyboardvariationen. Ihre Texte handeln von der alten germanischen/heidnischen Mythologie sowie deren Bräuchen. Rund um ein gelungener Gig.

Helfahrt (Bayern)

Helfahrt

Helfahrt

Die Münchner Band sorgte schon vor ihrem Gig beim Mearchandising Stand für ordentliche Stimmung.

Als HELFAHRT dann die Möglichkeit hatte, sich selbst auf der Bühne vorzustellen, verkündeten sie dem Publikum, dass sie die einzige Band des Abends ohne Keyboard seien. Sie präsentierten dem Publikum Songs wie „Irrlicht“ oder „Sturmgewalt“. Ihre Songs: kompromisslos und heftig. HELFAHRT´s Liedgut handelt von nordischer Mythologie, Heidentum und der Natur. Sie machten die Zuhörer heiß auf mehr. Viele Besucher dürften wohl 2010 in die Plattenläden gehen und ihr kommendes Album „Drifta“ kaufen. „Drifta“ wird unter Trollzorn Records veröffentlicht werden. Sie setzten dem METAL FORCE ein ordentliches Schippchen Härte auf.

KromleK (Bayern)

KromleK

KromleK

Leider, leider konnte man auf dem METAL FORCE Festival den versprochenen Mearchandising Stand der Jungs nicht finden. Die anderen Bands vereinnahmten zu viel Platz und für KromleK war dann keiner mehr übrig. So verkauften sie eben im Underground ihre Artikel.

Live wohl auch eines der Highlights des METAL FORCE. Einige KromleK-Anhänger aus der Heimatregion um Schweinfurt folgten KromleK und ließen sich diesen Gig nicht entgehen.

Ruhiger, richtig still wurde es im Geodrom, als NehVanN mit seinen fast schon melancholischen Riffs die Besucher begeisterte.
Die Jungs verstanden es einfach ihr Publikum mitzureissen.

XIV Dark Centuries (Thüringen)

XIV Dark Centuries

XIV Dark Centuries

Eine der wohl herausragendsten Bands der deutschen Pagan-Metal Szene. Songs vom aktuellen Album „Skithingi“ wurden dem Publikum zum Besten gegeben. Ihre Songs sind eingängig, aber dennoch sehr abwechslungsreich. Inhaltlich befassen sich ihre Texte mit der Zeit des Untergangs des Thüringer Königreiches.

In der Entstehungszeit XIV DARK CENTURIES dominierten Keyboardparts große Teile ihrer Songs. Auf dem METAL FORCE konnte man sich davon überzeugen, dass dies heutzutage nicht mehr so stark ist. Ausgeglichener und melodischer einfach präsenter denn je. Als Resumee des Gigs, eine hammer Band mit extrem viel Potential. Man darf gespannt sein, welchen Weg XIV DARK CENTURIES in Zukunft einschlagen wird.

Gernotshagen (Thüringen)

Gernotshagen

Gernotshagen

In gewohnter Weise betraten GERNOTSHAGEN gekleidet in Kettenhemd und Lederharnische die Bühne. Mit Songs wie „Einherjer“ oder „Widar´s Klagesturm“ eroberten die Jungs das Publikum im Sturm.

Ihre Texte handelten von Sagen, Mythen und Legenden des germanischen Kulturkreises.

GERNOTSHAGEN verstehen es, das Publikum zu animieren. Jeder, der in den Genuss kommen darf, die Band live zu erleben, sollte sich auf ausgedehnte Trink- und Tanzgelage einstellen.

Den Jungs von  GERNOTSHAGEN gelang es, sich in die Herzen der melodischen Black Metalfans zu spielen.

Black Messiah (NRW)

Schon als die Jungs von BLACK MESSIAH die Bühne zum Soundcheck betraten wurden einige Songs vom Publikum angestimmt.

Black Messiah

Black Messiah

BLACK MESSIAH verstehen es, Songs so umzuschreiben oder neue Songs zu schreiben, bei denen man einfach nicht ruhig stehen bleiben kann. Einige hakten sich ein und begannen zu schunkeln, andere hüpften vom einen aufs andere Bein, jeder eben auf seine Weise.

Hoch die Hörner und Gläser dazu dann passend das „Sauflied“ gespielt von BLACK MESSIAH.

Die Musiker von BLACK MESSIAH spielten Songs vom aktuellen Album „First War Of  The World“, aber auch Songs wie „Irminsul“ vom Vorgänger-Album. Sie zeigten, wie man Spielfreude live auf der Bühne zelebriert. Als Zugabe gruben BLACK MESSIAH einen ihrer Cover-Klassiker „Moskau“ aus. Wofür sie auch zum Abgang tosenden Applaus und Gegröle erhielten.

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