Rock am Härtsfeldsee 2011 – "KREATOR kills Dischingen" – und wie.

Die deutsche Thrash-Metal-Heroes bewiesen zum wiederholten Male ihre Extraklasse und zerlegten das Festzelt nach allen Regeln der Kunst.

Die deutsche Thrash-Metal-Heroes bewiesen zum wiederholten Male ihre Extraklasse und zerlegten das Festzelt nach allen Regeln der Kunst. Eine Thrash-Granate nach der anderen wurde ins Publikum gefeuert ob „Phobia“, „Enemy Of God“, „Extreme Aggression“ oder „People of the Lie“. Die Band präsentierte sich in einer sehr spielfreudigen Laune. Die Stimmung war bombig , Setlist gewohnt souverän, allerdings Milles Ansagen etwas überzogen. Die Rückkehr von Drummer Ventor alias Jürgen Reil hinterließ wie gewohnt heftige Spuren.

KREATOR - Mille live auf dem Rock am Härtsfeldsee 2011

KREATOR - Mille live auf dem Rock am Härtsfeldsee 2011

Druckvoll feuerten KREATOR weitere Tracks in die Meute und spielen mit den Brechern „Betrayer“, „Plearsure to Kill“ , sowie „Violent Revolution“ , Abrißbirnen der Sonderklasse. Deutschlands Thrashimport Nummero 1 hinterlassen eine wertvolle Duftmarke in Dischingen. Auch Gitarrist Sami Yli- Sirniö kann sich durch präzises Spielen gekonnt in den Vordergrund stellen und bildet mit Mille Petrozza mittlerweile das Herzstück der wiederverstärkten Kreatoren.

KREATOR live auf dem RAH 2011

KREATOR live auf dem RAH 2011

 

Die Horden des Chaos hinterließen verbrannte Erde und mit „Flag Of Hate“ und „Tormentor“ wurde ein denkwürdigen Auftritt, musikalisch perfekt beendet.

SABATON legten danach noch ordentlich einen drauf und machten Stimmung ohne Ende.

Um 00.15 Uhr erklang „The Final Countdown“ als Intro, welches auch von den mittlerweile gut 8.000 Besuchern mitgesungen wurde. Danach ging es dann gleich mit „Ghost Division“ weiter. SABATON hatten das Festzelt sofort im Griff. Von vorne bis in die letzte Reihe wurde mitgesungen und gebangt .

Der Sänger Joakim Brodén war sichtlich ergriffen und begeistert von den Zuschauern. Ein strahlendes Lachen und vielfaches Bedanken kamen völlig ehrlich rüber. Der Sound war bei SABATON sehr gut. Die Stimmung hielt sich über die gesamte Show auf einem hohen Niveau.

Um 01:15 Uhr ging es dann erstmal kurz von der Bühne, um danach gleich mit drei Zugaben das Festival würdig zu beenden.

Setlist Sabaton:

1. Intro – The final countdown
2. Ghost Division
3. Uprising
4. Screaming Eagles
5. Hellrider
6. Cliffs of Gallipoli
7. 40:1
8. The Final Solution
9. Panzer Battalion
10. Wolfpack
11. Saboteurs
12. Swedish Pagans
Zugaben:
13. Coat of Arms
14. Primo Victoria
15. Metal Machine

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