IRON SAVIOR – Kill Or Get Killed

Die Hamburger Metalszene schlägt wieder zu. Iron Savior eine feste Größe des teutonischen Powermetal ist mit ihrer neuen

Die Hamburger Metalszene schlägt wieder zu. Iron Savior eine feste Größe des teutonischen Powermetal ist mit ihrer neuen Scheibe „Kill Or Get Killed“ wieder am Start. Die Band um Mastermind Piet Sielck , die er 1996 gegründet hat, ist eine feste Größe im hanseatischen Metalzirkus ist.

Im Laufe der Jahre gewinnt die Truppe allerdings immer mehr an Bandcharakter, kontinuierlich und ohne Ermüdungserscheinungen veröffentlichen Piet Sielck und seine Mannen neun Studioalben, eine Live CD/ DVD. Die fast 4.000.000 mal gestreamte Hymne „Heavy Metal Never Dies“ sprechen dafür, dass die Hamburger mit ihrem klassischen, mitreißenden Metalsound auf der richtigen Spur sind.
„Wir hatten einfach mal Lust auf was Neues, und ich ließ mich von dem Buch „Der Stern der Pandora“, einem Sci-Fi-Roman, in dem es um die Vernichtung der Menschheit durch eine außerirdische Zivilisation geht, inspirieren„ erklärt Piet.

Was das Musikalische angeht, bleiben Iron Savior sich allerdings zweifellos selbst treu. Vom ersten Ton des Openers „Kill Or Get Killed“ stellt die Band mit Hochgeschwindigkeit klar, dass sie genauso wenig Gefangene macht wie die Kreatur auf dem Frontcover. Nach diesem fulminanten Start geht es nicht weniger hochklassig weiter. Epische Tracks wie „Eternal Quest“ oder „Never Stop Believing“, der Stomper „From Dust and Ruble“ oder der High-Octane-Brett „Heroes Ascending“, dazu auf den Punkt gespielte Gitarrensoli, eingängige Chöre und die unverkennbare, außergewöhnliche Röhre von Fronter Piet, sorgen dafür, dass Iron Savior ihre Discographie bald um einen weiteren Powermetalklassiker reicher machen dürften. Auf die Frage, wie er „Kill Or Get Killed“ in einem Satz beschreiben würde, antwortet er mit typisch norddeutschem Understatement: „Wir hatten Bock und haben uns Mühe gegeben.“ Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.