Ignis Fatuu im Interview

Ignis Fatuu aus Nürnberg waren mit einer der ersten Bands, die beim Ragnarök Festival 2011 auf der Bühne

Ignis Fatuu aus Nürnberg waren mit einer der ersten Bands, die beim Ragnarök Festival 2011 auf der Bühne standen. Die sympathische, noch relativ junge Band, die sich den Mittelalter-rock verschrieben hat, war nach dem Festival noch bereit uns ein kurzes Interview zu geben. Lest selbst, was Alexander, Volker und Co. auf unsere Fragen zum Besten gaben.

IGNIS FATUU beim Interview

IGNIS FATUU beim Interview

neuneins: Was bedeutet euer Bandname und wie kamt ihr darauf euch so zu nennen?
Ignis Fatuu: Der Bandname stammt ursprünglich aus dem alten Rom und bedeutet umgangssprachlich Irrlichter. Die damalige Gitaristin hatte ihr Latinumbuch dabei und dort hat sie etwas geblättert. Irgendwann stieß sie dann auf den Namen „Ignis Fatuus“. Wir dachten, dass klingt nicht schlecht, aber das „s“ gefällt uns nicht so und lassen das einfach weg. Und damit hatten wir unseren Bandnamen. „Ignis“ bedeutet Feuer und „Fatuu“ kommt vom englischen „Fate“= Schicksal. Somit eigentlich „Feuer des Schicksals“.

neuneins: Ihr seid ja noch am Anfang eurer Karriere. Wie seid ihr bisher mit eurem Erfolg zufrieden?
Ignis Fatuu: Wir sind sehr zufrieden, vor allem was im letzten Jahr passiert ist. Der Weg führt ja gerade recht steil nach oben, da wir ja auch schon ein paar recht große Festivals gespielt haben.

neuneins: Euer neuestes Werk „Neue Ufer“ erschien ja nur 1 1/2 Jahre nach eurem Debütalbum. Hat sich musikalisch einiges verändert oder was ist gleichgeblieben?
Ignis Fatuu: Verändert sehr wenig, eher fixiert. Von außen bekommt man bestätigt, dass wir die Musik sehr reifen haben lassen ohne uns selbst zu verraten. Wir machen eben die Musik die uns gefällt, die uns auch seit der ersten Scheibe begleitet, aber das ganze ein Stück erwachsener, gereifter und geplanter. Was man eben auch erwarten kann, wenn man schon ein paar Jahre als Band gearbeitet hat.

IGNIS FATUU beim Interview

IGNIS FATUU beim Interview

neuneins:Wie kommt man dazu Mittelalterrock zu machen?
Ignis Fatuu: Zum einen weil die Mittelalterinstrumente die schönsten Instrumente sind, die es gibt und es die einzige Musik ist, bei der man die Blockflöte mit E-Gitarren verbinden kann.

neuneins: Hattet ihr irgendwelche musikalische Vorbilder?
Ignis Fatuu: Jeder von uns hört Mittelaltermusik. Wir klammern uns aber nicht daran und sagen wir müssen wie bestimmte Bands klingen. Wir zeichnen uns eben dadurch aus, dass wir keinen reinen Metal oder nur Rock machen, sondern wir machen dass worauf wir Lust haben.

neuneins: Ihr hattet ja schon, wie eingangs erwähnt, ein paar große Festivals gespielt.Was ist das für ein Gefühl vor so vielen Leuten zu spielen?
Ignis Fatuu: Es macht schon einen Unterschied ob man in einem kleinen Club steht, wo ein paar hundert Leute sind oder ob man auf einem Festival spielt, wo einige Tausend vor einem stehen. Aber eigentlich ist es immer das Selbe, da man einfach die Musik spielt die man macht. Es ist natürlich schön wenn viele Leute mitmachen, aber es ist auch toll wenn ein ganzer Club mitfeiert. Was wir auf der Bühne machen bleibt das Gleiche, aber es ist ein anderes Feeling vor einer großen Menge zu spielen. Es macht aber immer Spaß.

neuneins: Noch ein paar Worte an die Fans?
Ignis Fatuu: Dickes, dickes Dankeschön für die geilen Jahre die wir bisher hatten und für die Unterstützung bei jedem Konzert. Es ist toll zu sehen, dass es immer mehr werden. Wir sind mit gemischten Gefühlen zum Ragnarök gekommen, weil es eben ein Metalfest ist und wir eben Mittelalterrock machen und damit doch herausstechen. Wir waren fast geplättet wie wir hier aufgenommen wurden. Wir würden auch gerne jederzeit wieder hier spielen.

IGNIS FATUU bei ihrer Autogrammstunde

IGNIS FATUU bei ihrer Autogrammstunde

Ignis Fatuu sind: Alexander: Vocals, Gitarre, Irene: Vocals, Flöten, Dudelsack, Schalmeien
Alex: Geige, Drehleier, Dudelsack, Nyckelharpa, Volker: Bass und Robert: Drums

Weitere Informationen zur Band „Ignis Fatuu“