GIRUGAMESH – Die Japanischen Visual Key-Stars auf Stippvisite in München

In Japan gehören sie zu den absoluten Superstars und auch hierzulande hat sich längst ein gewisser Kultstatus um

In Japan gehören sie zu den absoluten Superstars und auch hierzulande hat sich längst ein gewisser Kultstatus um sie gebildet: seit mittlerweile elf Jahren sind GIRUGAMESH einer der Szene-Pioniere des sogenannten J-Rock oder Visual Kei-Rock – in einer sehr stylishen Optik verpackt mixt die Band Nu Metal-Elemente mit  Hardcore-Einflüsse und Texte in japanischer Sprache. Visual Kei ist ein japanischer Genre-Begriff. Bands dieses Metiers zeichnen sich durch ihre optische Auffällligkeit aus. Ausgefallene, kreative und verrückte Bühnenoutfits inspirieren in Japan scharenweise Fans dazu, sie nachzuahmen. Im Rahmen von eigenen Visual Kei-Treffen gibt es die spektakulärsten Outfits zu bewundern. Die Einflüsse der Szene reichen in die 80er Jahre zu David Bowie oder Kiss zurück.
„Chimera“ nennt sich das aktuelle Album von GIRUGAMESH, mit dem die Band bereits mehr als fünf Monate lang um den Globus tourte. Sie war dabei auch beim JRock Revolution in Los Angeles, USA, zu Gast. Lediglich in Europa machte sich die Formation etwas rar, was sich im Mai nun ändern soll. Als erfolgreichster Repräsentant der japanischen Visual Kei-Bewegung wurde GIRUGAMESH 2008 bereits ein Auftritt auf dem legendären Wacken Open Air zuteil. Ihre Texte sind – auch wenn sie hierzulande die wenigsten verstehen dürften  sozialkritisch und handeln von Krieg, Gefängnis, Lügen und Verrat.