Die „German Metal Attack“ – Tour rollt mit großem Erfolg durch die deutschen Lande und machte auch im beschaulichen Regensburg am 08. Februar halt. Genaugenommen in der Uni Mensa der Stadt. Dort sammelten sich ab 19 Uhr Anhänger des Heavy- und Powermetals in der Mensa, die schnell gut gefüllt war, um den Heroen der deutschen Heavy- und Powerszene zu lauschen, die dort ihr Stelldichein gaben. Den Anfang um 19.30 Uhr machten die selbst ernannten „Metal Rock´ n Roller“ von Gun Barrel aus Köln, die eine halbe Stunde den Gästen einheizten. Diese zeigten sich aber bis dato noch etwas zurückhaltend. Erst bei der zweiten Band des Abends, den Münsterländern von Wizard kamen die Regensburger aus sich heraus und die Band um Sven D´ Anna konnte für ihren 35minütigen Auftritt erste Zugaberufe einfahren.

Wer kennt sie nicht, die deutsche Antwort auf Manowar? Majesty waren ab 21 Uhr am Start und legten ein überragendes Set an den Tag, bzw. den Abend und sorgten für 40 Minuten dafür, dass der Truemetal noch immer lebt – zur Freude ihrer Fans. Mit dem neuen Album folgte auch die erste Tour seit der Wiedervereinigung – und das war gleich die „German Metal Attack“ – Tour. Ein doppelter Grund zur Freude also bei den Jungs, die wieder auf den Weg nach oben sind. Und um bei dem Publikum noch besser dazustehen gab es für ein Geburtstagskind in der Mensa noch ein Geburtstagsständchen.

Die Krönung des Abends stand aber noch bevor, Chris Boltendahl und seine Mannen, besser bekannt als Grave Digger, machten sich auf der Menge, die sie sehnlichst erwartete, ordentlich einzuheizen. Der Fährmann der Toten, Charon, spielte zum gleichnamigen Intro auf seinem Akkordeon, während die Bandmitglieder sich nach und nach auf dergleichen einfanden. Von Anfang an wurden die Songs der Band lautstark mitgesungen und zu jedem Song gefeiert. Eine Auswahl davon waren: Clash of the Gods, Death Angel & The Grave Digger, Hammer of the scots, Ballads of a hangman, Medusa, Excalibur, Knights of the cross, Home at last und Rebellion. Bei “Knights of the cross” bekam Sänger Chris eine Wacken – Fahne hochgereicht, die er kurzzeitig dem Publikum präsentierte. Der Frontmann genoss sichtlich die Begeisterung der Menge und animierte sie ständig zum Mitmachen und –singen.

Als Zugaben nach dem eineinhalbstündigen Gig präsentierte die Band noch den Song „Yesterday“ in Akustikversion und auf Hockern sitzend, sowie „Highland Farewall“ und das bekannte „Heavy Metal Breakdown“. Eine glanzvoller Schlusspunkt unter einen gelungenen Abend. Und laut Grave Digger Sänger Chris Boltendahl soll die „German Metal Attack“ – Tour auch im nächsten Jahr wieder stattfinden. Die Fans würde es freuen.