Frei.Wild – Interview im Tourbus

Frei.Wild waren am 20. und 21. April gleich für zwei Konzerte in Geiselwind zugegen Vor dem Konzert am

Frei.Wild waren am 20. und 21. April gleich für zwei Konzerte in Geiselwind zugegen
Vor dem Konzert am 20. April gaben die Jungs um Sänger Philipp Burger Burnout ein sehr unterhaltsames Interview im Tourbus:

burnout-events.de: Schön das ihr gleich für zwei Auftritte in Franken, sprich Geiselwind, seid. Gefällt es euch so gut in unserer Gegend oder wie kam es dazu? Und wie unterscheidet sich der morgige Gig vom heutigen?
Frei.Wild: Nein! (lachen) Natürlich gefällt es uns hier. Es war eben so, dass die erste Show gleich ausverkauft war und da wir den Strohofer (Veranstalter, Anm. der Redaktion) mögen haben wir gesagt, wir machen gleich eine 2. Show. Wir haben hier ja schon ein paar Mal gespielt und es war auch immer schön hier.
Die Show heute unterscheidet sich nicht von der morgigen, sonst hätten wir mehr proben müssen. Bis auf zwei Songs ist alles gleich.

burnout-events.de: Die letzten Wochen waren medientechnisch ziemlich turbulent bei euch. Wie geht es euch nach dem Ganzen? Wollt ihr auf eurer Tour die ganzen Lügen um euch strafen?
Philipp Burger: Wie man sieht geht es uns gut. Alles ist gut. Ich denke das eine ausverkaufte Halle, die es ja mehrfach in letzter Zeit gab, die beste Antwort ist, die man geben kann. Wir machen Musik, die anderen die Schlagzeilen.

burnout-events.de: Zum schock vieler Fans wollt ihr euch 2014 zurückziehen. Wie kam es zu dieser Entscheidung? Wie sollen das die Fans ohne Konzert und CD überleben? Es sollen nur ein paar ausgesuchte kleine Konzerte gespielt werden – wie darf man sich das vorstellen?
Frei.Wild: Ich denke wenn man 12 Jahre so hart gearbeitet hat wie wir, soviel getourt und so viele CDs herausgebracht hat, hat man das auch mal verdient und braucht so etwas. Es gibt nach dieser Zeit einfach Sachen, die jeder von uns nachholen muss. Wir alle haben Familie, es gibt viele Länder die wir bereisen wollen und uns einfach mal um uns kümmern. Es waren jetzt viele erfolgreiche Jahre als Band und ich denke jetzt ist die Zeit wo wir uns das verdient haben.
Wir denken es wird recht schnell rum gehen. Wir haben dieses Jahr auch erst im April angefangen zu spielen. Wir wissen noch nicht wann wir zurück kommen, aber es wird nicht ewig dauern. Die Rufe der Fans werden auch nicht verstummen und wir haben ja auch Bock auf das Ganze. Vielleicht halten auch wir selbst es nicht so lange durch ohne etwas zu machen.
Beim Erscheinen des Unplugged Albums „Still“ im Dezember spielen wir ein paar exklusive Shows in ausgewählten Locations. Das wird dann die Einleitung für das letzte Konzer in der Frankfurter Konzerthalle sein. Und dann sehen wir wann der Angriff wieder kommt. Er wird aber nicht aus der Welt sein.

burnout-events.de: Wie wird das letzte Konzert in Frankfurt verlaufen?
Frei.Wild: Das letzte Konzert wird ein dreistündiger Mix aus Akustik – Songs und normalen Sachen.

burnout-events.de: Wilde Flamme II ist ja auch in Planung. Gibt es dazu schon Details? Wer macht alles mit? Welchem sozialen Zweck soll das Ganze zukommen?
Philipp Burger: Das Geld geht auch wieder ans Kinderdorf. Letztes Jahr haben wir damit 4000€ eingenommen, die wir direkt dem Kinderdorf übergeben haben. Mit dem Geld hat das Kinderdorf ein Wochenende am Gardasee verbracht mit Freizeitpark und Essen gehen. Es war ein unvergessliches Wochenende. Deswegen haben dieses Jahr noch mehr Künstler gesagt, dass sie mitmachen möchten. Alle Infos folgen in Kürze.

burnout-events.de: Festivalauftritte sind bei euch recht selten geworden. Wie kommt das?
Frei.Wild: Geplant bei den Festivals war ja auch das With Full Force dabei. Ihr wisst ja was da dann leider passiert ist. Für uns ist klar, wir spielen da wo wir auch gerne gesehen sind. Wir wollen auch in Zukunft keine engstirnigen Veranstalter, mit denen man nur Ärger hat. Und ich denke dass das eh egal ist, weil wir so gerne eigene Touren spielen. Die Zeit die wir spielen ist länger und für eingefleischte Fans ist es natürlich auch tausendfach geiler. Wir haben Land auf Land ab alles abgespielt was ging. Man muss sehen was kommt. Sicher haben wir auch bei Festivals Spaß, aber zurzeit passt es uns so.

burnout-events.de: Früher war der Song „Schwarz und Weiß“ fester Bestandteil eures Repertoires. Seit einiger Zeit spielt ihr ihn zum Bedauern vieler Fans leider nicht mehr. Wieso das?
Frei.Wild: Bei den Vorbereitungen der Tour war der Song mit in der engeren Auswahl. Aber wie es eben so ist mit einer neuen CD. Der eine Song kommt dazu, ein anderer muss weichen. Auf dem Album sind so viele neue geile Lieder drauf. Der Song ist für uns nicht so der Klassiker wie andere Lieder z.B. Südtirol oder FreiWild. Es ist aber nicht ausgeschlossen, das er irgendwann wieder auf der Setlist landet.

burnout-events.de: Wird sich die musikalische Auszeit rein auf FreiWild beziehen oder habt ihr auch noch Nebenprojekte am Laufen, denen ihr dann verstärkt nachgeht?
Frei.Wild: Wir werden nichts machen außer Urlaub und Freizeit. Irgendwann dann ins Studio gehen und wenn wir zurück kommen gibt es die neue CD.

burnout-events.de: Wie wünscht ihr euch den weiteren Tour Verlauf?
Frei.Wild: Bisher war die Tour super. Wir hoffen dass sie weiterhin so friedlich weiter geht wie bisher. Es wird ein schönes lautes Wochenende und dann werden wir Österreich bereisen. Ich freue mich ungemein auf das letzte Konzert der Tour. Dieses wird in Kufstein sein. Ich würde jedem ans Herz legen dabei zu sein. Weil das wird vom Ambiente her die schönste Show werden. Oben auf dem Berg in einer Burg unter freiem Himmel und alles schön beleuchtet.

burnout-events.de: Ein paar Worte an eure treuen Fans, die trotz allem hinter euch stehen?
Frei.Wild: Ein großes Danke!