Frei.Wild im Interview

Anlässlich ihrer letzten Tour vor der einjährigen Pause gab die Band „Frei.Wild“ bei ihrem Akustik – Konzert in Obertraubling

Anlässlich ihrer letzten Tour vor der einjährigen Pause gab die Band „Frei.Wild“ bei ihrem Akustik – Konzert in Obertraubling am 13.12. burnout-events.de ein kurzes Interview:

burnout-events.de: Wie kam es zur Idee mit dem Akustik Album? Seid ihr zufrieden damit?
Philipp Burger: Das Ganze haben wir eigentlich schon seit 2009 geplant. Jetzt konnten wir es endlich umsetzen und sind mehr als zufrieden damit.

burnout-events.de: Wie hat das Einspielen geklappt?
Philipp Burger: Es gestaltete sich schwieriger und aufwändiger als gedacht, vor allem mit der Geige, die erst vor zwei Wochen eingespielt wurde, sowie mit den Drums. Das Cello sowie die Gitarren waren relativ schnell eingebaut.

burnout-events.de: Die neue CD ist ein bunter Mix aus alten Hits und neuen Songs. Welche Kriterien gab es für die „alten Songs“ aufs neue Album zu kommen?
Philipp Burger: Es gab eigentlich keine richtigen Kriterien für die Auswahl an Songs. Wir haben die ausgesucht, die sich am Besten als Akustiksongs „verwertet“ ließen. Jeder von der Band durfte sich einen Song aussuchen, unser Manager Stefan hat sich für „Höher hinaus“ entschieden.

burnout-events.de: Obwohl es medientechnischer „ruhiger“ um euch geworden ist, gab es an manchen Spielorten bereits schon wieder Proteste gegen euch. Nervt das nicht mit der Zeit?
Philipp Burger: (lacht) Es ist langweilig, wenn nichts wäre. Sonst wäre ja jeder Tag gleich.
Wir haben uns mittlerweile damit abgefunden.

burnout-events.de: Wie haben die Fans an den Spielorten den „neuen Stil“ von euch aufgenommen?
Philipp Burger: Am Anfang nicht so gut, die Fans standen eher skeptisch dem Ganzen gegenüber. Viele Fans stehen halt mehr auf die rockigen Sachen. Wir sind es ja schon gewohnt, auch mal ruhigere Sachen zu spielen. Früher haben wir auf Friedhöfen gespielt, jetzt rocken wir die Hallen!

burnout-events.de: Schon wieder auf Platz 1 der Charts – wie ist es neben den Großen der deutschen Rock- und Popszene zu stehen? Habt ihr das je erwartet?
Philipp Burger: Wir wollten lieber den 2. Platz. Aufgrund der Verteilung und der Verkaufs-zahlen wäre es gerechter gewesen, wenn wir hinter den Toten Hosen gestanden wären. Es wäre auch nicht schlimm gewesen. Je erwartet? – Natürlich, wir waren schon immer die Größten! Wir sind noch lange noch nicht am Ziel. Jetzt stehen wir auf den Hügel – aber wir wollen auf den Berg!

burnout-events.de: Als kleinen Bonus gab es ja den Song „Das Land der Vollidioten“ auf Englisch. Wie kam es dazu bzw. wie war es das Ganze auf Englisch zu interpretieren?
Philipp Burger: Wir haben das Lied auch in anderen Sprachen aufgenommen und für die englische Version intensiv englisch gelernt. Unser Lehrer ist sicher zufrieden mit uns! (lacht) Jeder hat für diese Version mehrere Sprachen in Kursen gelernt! (lacht)

burnout-events.de: Heino wurde, wie ihr, im letzten Jahr stark kritisiert, weil er Songs von deutschen Größen nachsang. Er spielte ja auch bei euren „Alpenflair“. Würdet ihr euch freuen, wenn er euch covern würde?
Philipp Burger: Wenn er uns nicht fragen würde, würden wir ihn verklagen (lacht). Aber sonst würden wir es ihn nicht übel nehmen, im Gegenteil, es wäre eine witzige Idee.

burnout-events.de: Nach dem „stillen Album“ und der „stillen Tour“ – wird es im nächsten Jahr jetzt wirklich um euch still?
Philipp Burger: Wir haben viele Pläne: In Neuseeland surfen, Sherpa – Ausbildung im Himalaya, Elektronikmusik ausprobieren. Und vielleicht ein richtiges Akustik Album ohne Schlagzeug! Man darf gespannt sein!

Nach dem Interview meinte Philipp mit seinen Jungen, das dies das erste Interview war, wo keine Antwort zur Frage passte – sprich er hat genau das Gegenteil erzählt! Aber trotzdem war es wieder mal ein sehr lustiger Austausch! Vielen Dank dafür !