Andreas Gabalier verzaubert die Nürnberger Arena

Egal wo Andreas Gabalier hinkommt – der Volksrock’n‘ Roller braucht keine große Werbung oder Berichterstattung. Einzig allein die

Egal wo Andreas Gabalier hinkommt – der Volksrock’n‘ Roller braucht keine große Werbung oder Berichterstattung. Einzig allein die Ankündigung über sein Kommen lässt Jung und Alt, Groß und Klein aus Nah und Fern zu seinen Konzertenpilgern. Dies geschah auch am vergangenen Donnerstag, den 15. November in der Nürnberger Arena. Dicht gedrängt stand das Publikum in der Arena oder füllte die Ränge – mal wieder ausverkauftes Haus! Und das Publikum durfte sich auf ein kurzweiliges 2 1/2 stündiges Programm freuen, indem Gabalier wieder sein ganzes Können zeigte. Bereits seit neun Jahren halten die Fans ihn die Treue, diese Verbundenheit zu den Fans kam an diesen Abend sehr oft zum Ausspruch – und das Gefühl für ihn „daheim“ zu sein. Daheim wie in seiner geliebten Steiermark,wo er auch so anerkannt, akzeptiert und verehrt wird wie bei seinen Konzerten.Die Stimmung war von Anfang an gut als er mit einem Song der aktuellen CD das Programm eröffnete „Verdammt lang her“. Schlag auf Schlag folgten dann Hits wie „I sing a Liad für di“ mit seinen berühmten Hüftschwung, „Auf der Alm“, „Bergbauernbuam“ als Hommage an seine Heimat, „Dahoam“, „Königin der Alpen“ und „Kleine heile steile Welt“.

Herz bewies er nicht nur für die großen Fans – die kleinen Volksrock’n‘ Roller bekamen einen Spezialplatz von ihm,damit sie auch alles gut sehen können und gefühlvolle Momente gab es bei der Akustik – Version des Liedes „Hinterm Horizont“ für die verstorbene Oma sowie im Duett mit der Sängerin Stella Popp von der Vorband „Stellar“.Die Nichte seines Hosenschneiders kämpft gegen Brustkrebs. Soviel Lebenswille und Kampfgeist wurde mit tobenden Applaus belohnt. Danach ging es Schlag auf Schlag weiter mit „A Meinung haben“, „So lieb hab i di,“Hallihallo“ und einer 10-minütigen Version von „Hulapalu“,die meist das Publikum bestritt. Umrahmt von zwei Backgroundsängerinnen und einer vierköpfigen Begleitband darunter einer Kontrabassspielerin und den dazupassenden Bildern war das Ganze nicht nur musikalisch, sondern auch optisch ein Augenschmaus. Nach der Schlussnummer „Amoi seg ma uns wieder“ ließ sich der Ausnahmekünstler minutenlang feiern und ein Wiedersehen gibt es bereits im nächsten Jahr – nebenan im Max-Morlock-Stadion bei der Open AirTour!